23:00 Uhr. Das Gehirn eines Menschen altert ebenso wie die restlichen Zellen des menschlichen Körpers. Allerdings kann auch bei älteren Menschen die Gehirnsubstanz durch entsprechendes Training noch zunehmen & damit der Verfall etwas aufgehalten werden. Das ist eine der Erkenntnisse des 81. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Der Mensch kann es sich aussuchen, möglicherweise: Langsam abbauen in jeglicher Hinsicht // oder seinen Körper lieben und ihn trainieren, bis dann letztendlich doch wieder zu dem Staub wird, aus dem er entstand.
München, 11.09.2008 | Das Alter des Gehirns
September 11, 2008 · Kommentar schreiben
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München, 28.08.2008 | Zarathustra
August 30, 2008 · Kommentar schreiben
Heilung bringen Pflanzen
Und das Messer
Ein Mensch, der aufrecht ist
Und heilig
Und die Mantras, die wir singen.
Zarathustra
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München, 03.06.2008 | Für D.
Juni 3, 2008 · Kommentar schreiben
Luftballone steigen
(Für D.)
In Deinem Leben gab es
viele
offene Fenster.
Von vielen hielten wir
Dich fern
& viele kannten wir
einfach nicht.
Deine Seele ist nun
im Kosmos,
dort,
wohin die Luftballone
jetzt steigen,
& in uns,
wie die Liebe
zu Dir.
Bis
irgendwann
auch unsere
Seelen bei Dir
sein werden.
Bis dahin
bleiben wir
offenen Fenstern
fern.
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München, 01.06.2008 | Hochäckerfluren
Juni 1, 2008 · Kommentar schreiben
21:15 Uhr. Im Mittelalter versuchten die bayerischen Bauern im Oberland den Ertrag der seichten Humusdecke von durch Waldrodungangelegten Äckern aufgrund fehlender Mineralstoff- und Stalldüngung folgendermaßen zu verbessern: Ein Feld wurde wiederholt mit einem Bifangpflug so überpflügt, dass die Schollen gegen die Mitte hin umgelegt wurden. So entstanden lange, aufgehäufte Hummustreifen und auf beiden Seiten auf dem Schotteruntergrund helle Kiesstreifen. Dadruch wuchs das Getreide auf den Hochbeeten üppiger und war vor Wurzelfäule geschützt. Im Frühjahr konnte das Wasser bei der Schneeschmelze besser abfließen und in Zeiten ohne Niederschlag wurde es länger zurückgehalten. Wenn der Boden nache einigen Jahren ausgelaugt war, wurde er liegen gelassen und es wurden neue Waldflächen gerodet und neue Hochäckerfluren angelegt.
Durch den modernen Ackerbau wurden diese Fluren allmählich eingeebnet, nur da wo wieder Wald entstanden ist, wurden sie konserviert. So sieht man sie unter anderm noch im Grünwalder, Höhenkirchener und Ebersberger Forst.
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München, 31.05.2008 | Staub aus der Ukraine
Mai 31, 2008 · Kommentar schreiben
21:15 Uhr. Die riesigen, brachliegenden Felder im Süden der Ukraine sind von der wochenlangen Trockenheit ausgedörrt. Das Land sehnt sich nach nicht mehr als nach Regen. Doch es kommt nur starker Wind, böen wirbeln die feine Schwarzerde hoch in die Luft. Tage später legt sich eine feine Staubschicht über die Stadt München. Es ist diesmal kein Saharasand, sondern der verwehte Boden aus der Weite der Ukraine.
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München, 30. Mai 2008 | Blei schrumpft Hirn
Mai 30, 2008 · Kommentar schreiben
21: 15 Uhr. Orte, in denen übermäßig viele gewaltätige Menschen leben & die auch aus diesem Grund eine ungeühnlich hohe Verbrechensrate aufweisen, sollten auf das Vorhandensein von Blei im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen hin untersucht werden. Neuen Erkenntnissen zufolge erhöht eine eine hohe, über einen längeren Zeitraum andauernde Bleibelastung bei ungeborenen Kindern und Säuglingen das Risiko für diese, in ihrem späteren Leben zu Schlägern zu werden. Zudem schrumpft das Gehirn in bleierner Umgebung.
Die Ursachen für die Gewalttätigkeit im Südafrika dieser Tagen sind mit Sicherheit nur in einem äußerst geringem Umfang Blei zurückzuführen.
Es ist eher der Beginn eines Überlebenskampfes.
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München, 16. Mai 2008 | Raucherkabine
Mai 17, 2008 · Kommentar schreiben
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München, 05. Mai 2008 | Mizoram, Manipur und die Ratten
Mai 5, 2008 · Kommentar schreiben
21:55 Uhr. In zwei kleinen indischen Bundesstaaten im Norden des Landes, Mizoram und Manipur, gibt es eine nur regional verbreitete Bambusart, die nur ungefähr alle fünfzig Jahre blüht. Diese ist unter Ratten sehr begehrt, da sie durch ihre proteinhaltigen Samen deren Fruchtbarkeit sehr wahrscheinlich massiv erhöht, die Ratten gebären in wahnsinnger Geschwindigkeit Nachwuchs. Im Novermber vergangenen Jahres war es wieder so weit. Die Ratten vermehrten sich & wälzten sich sich durch die Felder, frassen diese ab und zogen weiter. Zurück blieb der hilflose & hungernde Mensch in immenser Anzahl: 1.000.000.
Dabei leidet die Region immer noch an den Spätfolgen der letzten Rattenplage in den Jahren 1958/59.
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München, 26. April 2008 | High risk of Loss
April 26, 2008 · Kommentar schreiben
13:15 Uhr. Die dritte World-Watch-Liste der Welternährungsorganisation FAO zur Vielfalt der Nutztiere listet exakt 6.379 Rassen auf, darunter Schweine, Ziegen, Straußen, Büffel, Kamele usw.
Von diesen sind 740 Rassen bereits ausgestorben, 1.335 sind in der Kategorie „High Risk of Loss“ gelistet.
Die Haltung von Nutztieren ist standardisiert, die Produkte normiert & es überleben nur die Rassen, die die maximale Produktmenge pro Zeiteinheit liefern.
In hundert Jahren wird es dann wohl Einheitstiere geben, die Einheitsfleisch essen, passend zu den Einheitsmenschen.
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München, 19. April 2008 | Hungrig lernen
April 19, 2008 · Kommentar schreiben
21:00 Uhr. In Deutschland, einer der höchstentwickelten Nationen dieser Welt, gibt es immer mehr Kinder, die während der Schule hungern müssen. Ihre Eltern sind arm & können dass Schulmittagessen ihrer Kinder nicht bezahlen. Mittags hängen diese mit knurrendem Magen in der Schulkantine herum, während ihre Mitschüler, deren Eltern das Essensgeld bezahlen können, ihren Hunger stillen. Mnachmal beleiben Reste übrig, die sie sich hungrig heineinschlingen. Im Nachmittagsunterricht sitzen dann satte, fette Kinder neben ausgemergelten, gezeichnten, die schon mal lernen, was Betteln und Aushalten heißt.
In Deutschland leben ca. 1.760.000 Kinder von Hartz IV. Der Preis für ein Mittagessen liegt bei den Ganztagsschulen zwischen 1,30 und 4,00 Euro & ein Kind unter 14 Jahren, dessen Eltern von Hartz IV leben, bekommt täglich genau 2,72 Euro für Ernährung.
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