Notizen aus der Wirklichkeit

Beiträge vom Mai 2008

München, 31.05.2008 | Staub aus der Ukraine

Mai 31, 2008 · Kommentar schreiben

21:15 Uhr. Die riesigen, brachliegenden Felder im Süden der Ukraine sind von der wochenlangen Trockenheit ausgedörrt. Das Land sehnt sich nach nicht mehr als nach Regen. Doch es kommt nur starker Wind, böen wirbeln die feine Schwarzerde hoch in die Luft. Tage später legt sich eine feine Staubschicht über die Stadt München. Es ist diesmal kein Saharasand, sondern der verwehte Boden aus der Weite der Ukraine.


Kategorien: Klima · München

München, 30. Mai 2008 | Blei schrumpft Hirn

Mai 30, 2008 · Kommentar schreiben

21: 15 Uhr. Orte, in denen übermäßig viele gewaltätige Menschen leben & die auch aus diesem Grund eine ungeühnlich hohe Verbrechensrate aufweisen, sollten auf das Vorhandensein von Blei im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen hin untersucht werden. Neuen Erkenntnissen zufolge erhöht eine eine hohe, über einen längeren Zeitraum andauernde Bleibelastung bei ungeborenen Kindern und Säuglingen das Risiko für diese, in ihrem späteren Leben zu Schlägern zu werden. Zudem schrumpft das Gehirn in bleierner Umgebung.
Die Ursachen für die Gewalttätigkeit im Südafrika dieser Tagen sind mit Sicherheit nur in einem äußerst geringem Umfang Blei zurückzuführen.
Es ist eher der Beginn eines Überlebenskampfes.

Kategorien: Gesundheit · Kinder · Wirklichkeit

München, 16. Mai 2008 | Raucherkabine

Mai 17, 2008 · Kommentar schreiben

18:15 Uhr. Es ist Freitag. Die Raucherkabine ist ein Ort für ein kurzes Abschalten des Geistes und der Seele am Freitag einer Arbeitswoche, die noch nicht zu Ende ist.

Raucherkabine

Kategorien: München · Wirklichkeit

München, 05. Mai 2008 | Mizoram, Manipur und die Ratten

Mai 5, 2008 · Kommentar schreiben

21:55 Uhr. In zwei kleinen indischen Bundesstaaten im Norden des Landes, Mizoram und Manipur, gibt es eine nur regional verbreitete Bambusart, die nur ungefähr alle fünfzig Jahre blüht. Diese ist unter Ratten sehr begehrt, da sie durch ihre proteinhaltigen Samen deren Fruchtbarkeit sehr wahrscheinlich massiv erhöht, die Ratten gebären in wahnsinnger Geschwindigkeit Nachwuchs. Im Novermber vergangenen Jahres war es wieder so weit. Die Ratten vermehrten sich & wälzten sich sich durch die Felder, frassen diese ab und zogen weiter. Zurück blieb der hilflose & hungernde Mensch in immenser Anzahl: 1.000.000.
Dabei leidet die Region immer noch an den Spätfolgen der letzten Rattenplage in den Jahren 1958/59.

Kategorien: Armut · Wirklichkeit